Heizung

Heizen und Wärmedämmung

Der Bereich Heizen / Wärmedämmung ist nicht nur der Bereich, wo im Haushalt mit Abstand am meisten Energie verbraucht wird, sondern auch der, wo am meisten Energie und damit Geld eingespart werden kann. Neben dem Heiz- und Lüftungsverhalten der Bewohner sind auf der technischen Seite die Ausstattung mit einer modernen Heizungsanlage und eine gute Wärmedämmung die effektivsten Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu senken.

 

Erneuerbare Energie

Nachhaltige Energiequellen werden als erneuerbare Energien, regenerative Energien oder Alternativenergien bezeichnet. Gemeint sind damit alle Energien, welche in menschlichen Zeiträumen gemessen, fortwährend verfügbar sind. Zu den erneuerbaren Energien werden Erdwärme, Solarwärme, Biomasse, Wasserkraft und Windenergie gezählt. Im Gegensatz dazu sind fossile Energieträger (Öl, Gas, Kohle) nicht in unbeschränkter Menge vorhanden. Unabhängig davon wie lange die Erdölreserven tatsächlich noch reichen werden, haben Geologen festgestellt, dass die steigende Nachfrage einen Punkt erreichen wird, an dem selbst neu gefundene Vorkommen diese Nachfrage nicht mehr bedienen werden können (Ölfördermaximum). Ein Nachfrageüberhang führt zu steigenden Preisen. Schon um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, ist es sinnvoll, wann immer möglich, auf erneuerbare Energieträger auszuweichen bzw. umzusteigen.

Funktionsweise einer Wärmepumpe

Trinkwasser
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Heizung

Wärmepumpen funktionieren wie ein Kühlschrank - nur umgekehrt. Eine Wärmepumpe entzieht der Erde oder dem Grundwasser ein wenig der gespeicherten (und sich laufend erneuernden) Energie und wandelt sie in Raumwärme um. Das System funktioniert ganzjährig. Denn ab einer gewissen Tiefe haben die Jahreszeiten keinen Einfluss mehr auf die Umgebungstemperatur bzw. die Temperatur des Grundwassers.

Grundwasser

Die effizientesten Wärmepumpen werden mit Grundwasser betrieben. Dies resultiert daraus, dass Grundwassertemperaturen im Jahresdurchschnitt zwischen 8° und 12° C liegen. Je wärmer die Wärmequelle ist, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Zur Bi Grundwassernutzung werden zwei Brunnenbohrungen benötigt, ein Entnahmebrunnen und ein Schluckbrunnen. Die Investitionskosten sind gegenüber anderen Wärmequellen niedrig und erhöhen sich bei größeren Heizleistungen nicht. Es wird eine Bewilligung (Wasserschutzgebiet) durch die Landesregierung benötigt. Das Grundwasser muss hinsichtlich seiner Verwendbarkeit für Wärmepumpen analysiert werden. Der benötigte Volumenstrom des Grundwassers ist abhängig von der erforderlichen Heizleistung und im technischen Datenblatt angeführt.

Erdsonde / Tiefenbohrung

Die Erdsonde ist ein geschlossenes System, in welchem Sole (Wasser-/Frostschutzmittelgemisch) zirkuliert. Die Sonden werden abhängig vom Wärmebedarf bis zu mehreren hundert Metern vertikal ins Erdreich eingebracht. Hierbei ist besonders wichtig, dass die Sonden nicht zu kurz ausgelegt werden. Die Investitionskosten für Sondenbohrung(en) sind höher als bei anderen Wärmequellen. Je höher die Heizleistung, desto höher sind die Investitionskosten. Bei Verdoppelung der Heizleistung, verdoppeln sich auch die Investitionen.

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Wärmequelle

Wärmepumpen arbeiten mit den Wärmequellen Grundwasser und Erdreich.

Welche Wärmequellen beim jeweiligen Gebäude in Frage kommen, wird mit unseren Techniker vor Ort geklärt.

Passive Kühlung

Im Sommer hilft Ihnen Ihre Weider Wärmepumpe, mit zusätzlichem Kühlset (Zubehör), die Raumtemperatur um zirka 2-4 °C abzusenken. Das Wasser Ihrer Fußbodenheizung nimmt die Wärme auf, die Wärmepumpe leitet sie über die Erdquelle ab. Dabei arbeiten nur die sparsamen Zirkulationspumpen, der Kompressor bleibt ausgeschalten und braucht keinen Strom!

Wärmequellen

Beim Flächenkollektor werden PE-Rohre in einer Tiefe von zirka 1,5 Metern (unter der Frostzone) horizontal im Garten verlegt. In diesem geschlossenen System zirkuliert Sole (Wasser-/Frostschutzmittelgemisch). Je höher die Heizleistung, desto höher sind die Investitionskosten. Bei Verdoppelung der Heizleistung, verdoppeln sich auch die Investitionen.